Grow LEDs werden typischerweise periodisch an- und ausgeschaltet, um den Tageszyklus der Sonne zu imitieren. Die meisten Indoor Gärtner benutzen dafür mechanische Zeitschaltuhren. Abgesehen davon, dass diese oft minderwertig verarbeitet sind und ein Brandrisiko darstellen können (selbst erlebt!), sind die Einstellmöglichkeiten begrenzt. So können im besten Fall 15-Minuten-Intervalle gewählt werden, zu denen die Lampe entweder komplett ein- oder ausgeschaltet wird. Digitale Zeitschaltuhren lösen dieses Problem zum Teil, dort sind feinere Zeiteinstellungen möglich.

Um eine seine Grow LED smart zu machen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste darunter ist wohl ein Wifi Zwischenstecker. Diese verfügen meist über eine App fürs Smartphone, mittels der man die Schaltzeiten vorgeben kann. Kritisch dabei ist, dass Nutzerdaten dabei meist über die Server der fernöstlichen Anbieter geleitet werden. Die massenhafte Verwendung dieser Produkte macht sie zudem zu lohnenswerten Zielen für Hacker - so manches Botnetz, das aus solchen Smart Home Geräten besteht, wurde bereits entdeckt.
Der Wifi Zwischenstecker ermöglicht zwar eine drahtlose Steuerung via App, erfüllt aber noch nicht den Wunsch der meisten, die sich eine intelligente Pflanzenlampe wünschen. Wir wurden häufig nach Sonnenauf- und Untergangssimuation gefragt. Außerdem wissen wir, dass ambitionierte Grower häufig auf ausgefeilte Lichtrezepte setzen, bei denen das Spektrum im Tagesverlauf geändert werden soll.

Das klassische Beispiel ist das sogennante "Schlaflicht" mit Far Red (730 nm). Hier wird ein separater Kanal mit dieser Wellenlänge noch 10-20 Minuten nach dem Abschalten des Hauptlichts betrieben. Untersuchungen deuten darauf hin, dass dies zu einer beschleunigten Umwandlung der Phytochromen führt, die letztendlich längere Belichtungszeiten ermöglicht (z. B. 13 Std. an / 11 Std. aus), ohne die Pflanzen zu schädigen.
Inzwischen hat nahezu jeder namhafte Hersteller eine Controllerlösung für seine eigenen Lampen am Markt. Die Preise reichen von knapp 100 bis über 2000 €, wobei natürlich der Funktionsumfang und die Qualität mit der Preisgestaltung skaliert. So spielen die Anzahl der Ausgänge, das Bedienpanel (Touch oder Knöpfe), Displaygröße und viele weitere Faktoren eine Rolle.
Unser Grow Controller CresControl verzichtet zum Beispiel fast vollständig auf ein physisches Kontrollinterface, da jederzeit ein beliebiges Endgerät mit Crescience Hub dafür zum Einsatz kommen kann. Wer nicht auf ein stationäres Bedienfeld verzichten möchte, kann sich dafür eines ausgemusterten Tablets oder Smartphones bedienen.
Bei CresControl sind sämtliche Ressourcen in eine offene und vielseitige Plattform investiert. Mit den zahlreichen Ein- und Ausgängen und der vollständig individualisierbaren App lassen CresContrl und Crescience Hub keine Wünsche offen. Die Grundfunktionen zur Lichtsteuerung allein sind schon sehr umfangreich und werden noch weiter verfeinert:


Um eine Grow LED smart zu machen, musst Du lediglich den Steuereingäng mit den Ausgängen von CresControl verbinden. Normalerweise ist das Kabel mit den zwei Adern DIM + und DIM -. Manche LEDs haben diese beiden Adern in einem RJ11 oder RJ12 Netzwerkstecker integriert. Hier kann man normalerweise ohne Risiko durchprobieren, welche beiden Kontakte mit dem Plus- und Minuspol belegt sind.
Sobald der Treiber angeschlossen ist, kannst Du den Ausgang mit Zeitplänen konfigurieren und jederzeit über unsere App Crescience Hub auf die Lampe zugreifen. Crescience Hub sorgt mit Datensparsamkeit, Inkognito-Wifi und SSL Verschlüsselung für ein sicheres Nutzererlebnis.
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