Viele Kunden fragen sich, auf welchen Dim-Wert sie die Leuchte je nach Phase stellen sollen.
Kurze Antwort:
Wenn Du Cannabis anbaust und eine unserer Leuchten auf der empfohlenen Fläche mit 25-35 cm Abstand nutzt, gelten folgende Empfehlungen:
- Sämlinge und Stecklinge: 10-20% oder 100-200 µmol/m²
- Jungpflanzen: 20-30% oder 200-300 µmol/m²
- Vegetative Phase: 30-60% oder 300-600 µmol/m²
- Blütephase: 50-100% oder 500-1000 µmol/m²
Lange Antwort:
In der Praxis hängt die ideale Dimmstufe bzw. Lichtintensität von vielen Faktoren ab. Insbesondere Anfänger sollten lieber mit niedrigerer Intensität starten, um die Pflanze und die Wechselwirkungen mit der Umwelt kennenzulernen. Bei hoher Intensität laufen Stoffwechselprozesse viel schneller ab, daher gilt es dann sämtliche Parameter im Anbauraum unter Kontrolle zu halten.
Diese Faktoren haben Einfluss darauf, welche Dimmstufe sinnvoll ist:
- Kultivar / Genetik: Natürlich haben Microgreens und Blattgemüse ganz andere Anforderungen, als starkzehrende Pflanzen wie Tomaten, Erdbeeren oder Cannabis. Aber auch die einzelnen Strains einer Gattung können zum Teil stark variieren.
- Anbaufläche und Abstand: Je nach Anbaufläche (Größe, Vorhandensein und Wirkungsgrad von reflektiven Wänden etc.) und Abstand wirkt sich die Dimmstufe auf die PPFD aus.
- Umweltbedingungen: Temperatur und relative Luftfeuchte wirken als sogenannter VPD auf die Pflanze. Diese Metrik beeinflusst auch die Fähigkeit der Pflanze, Photosynthese zu betreiben. Wenn eine Pflanze zu viel transpiriert, schließen sich die Stomata und die Photosynthese wird auf ein Minimum zurückgefahren. In einer solchen Situation wäre es also ratsam die Beleuchtung herunterzuregeln, einen höheren Abstand einzustellen usw., um die Temperaturen und die Verdunstung zu senken.
- Nährstoffversorgung und CO2: Um bei der Beleuchtung hohe Werte effektiv zu nutzen, müssen Nährstoffgabe und CO2 Levels mit angepasst werden.