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Medizinisches Cannabis

Hintergrund

Seit einige US-Bundesstaaten zunächst medizinisches Cannabis schrittweise tolerieren und zum Teil sogar für den Freizeitkonsum freigeben, ist die Debatte um eine liberalere Drogenpolitik in vielen westlichen Ländern aufgeflammt. Den vorläufigen Höhepunkt erreichte der Hype um die psychoaktive Pflanze Ende 2018, als Kanada als erste Industrienation die Nutzung und sogar den privaten Anbau von Hanfpflanzen erlaubte.

Europäische Legalisierungsbewegung

Auch im europäischen Raum gibt es in den vergangenen Jahren einen Trend hin zu einem freizügigeren Umgang mit Cannabisprodukten. Sogar Deutschland hat inzwischen eine gesetzliche Grundlage für die medizinische Nutzung von Cannabisblüten und Präparaten geschaffen. Da Patienten und Apotheken bei der Beschaffung von cannabisbasierter Medizin derzeit auf Importe angewiesen sind, plant die Bundesregierung einen Anbau von Medizinalhanf auch in Deutschland. Hierfür wurden Anbaukontingente von der Cannabisagentur ausgeschrieben.

Die Cannabisagentur ist dem Gesundheitsministerium untergeordnet und für die Verteilung bzw. den Verkauf von Medizinalcannabis an die Apotheken zuständig. Die Ergebnisse der Ausschreibung stehen inzwischen fest: Zwei Tochterunternehmen von kanadischen Cannabis-Konzernen Aphria und Aurora haben jeweils Genehmigungen für den Anbau erhalten. Über die verbleibenden Lizenzen wird noch vor Gericht gestritten.

Legales Cannabis als Zukunftsmarkt

Abgesehen von den gesellschaftlichen und medizinischen Argumenten die für eine Legalisierung sprechen, begrüßen wir als Unternehmen die schrittweise Öffnung des Markts. Als Anbieter von Pflanzenbeleuchtung und Technologie für Indoor-Anbau, erwartet CRESCIENCE ein nachhaltiges Marktwachstum im Bereich des legalen Hanfanbaus. Besonders bei medizinischen Pflanzen müssen zuverlässige Umweltbedingungen hergestellt werden, um konsistente Produktqualität und Wirkstoffgehalte herzustellen.

Gleichzeitig warnen wir die Nutzer unserer LED Pflanzenlampen aber davor, diese zum Cannabisanbau in Ländern und Regionen mit ungeklärter oder restriktiver Rechtsprechung anzuwenden. Deutschland gehört ausdrücklich dazu, solange man nicht auf eine Sondergenehmigung der Cannabisagentur zurückgreifen kann!

CBD-Hanf in Europa

Nutzung

Um Hanf als Rohstoff nutzen zu können, gibt es in der EU Richtlinien, die den erlaubten Anteil von THC regulieren. Doch nicht nur den psychoaktiven Bestandteilen (hauptsächlich THC) der Hanfpflanze werden medizinische Wirkungen nachgesagt, sondern auch dem Cannabidol (CBD). Dieser Wirkstoff kann bei Patienten körperliche Enspannung auslösen. Der Wellnesseffekt wird sowohl für Kosmetika als auch Nahrungsmittel angepriesen. In letzter Zeit haben sich CBD Produkte in ganz Europa verbreitet. Man kann regelrecht von einem Hype sprechen.

Ob der Verkauf von CBD-Hanf letztlich legal ist, wird sich in naher Zukunft zeigen. Derzeit ist die Rechtslage noch sehr unübersichtlich, Staatsanwaltschaften lassen die Produkte zum Teil beschlagnehmen. Von Unbedenklichkeitserklärungen für verarbeitete CBD Produkte seitens der zuständigen Landesjustizministerien wurde auch schon berichtet. Laut gängiger Meinung muss lediglich sichergestellt sein, dass die Produkte nicht als Rauschmittel verwendet werden können. Die Meinungen gehen jedoch auseinander, welche Maßnahmen dafür zu treffen sind. Am kritischsten werden dabei CBD Cannabisblüten gesehen, die etwa als Tee verkauft werden.

Die Anbieter sehen sich im Recht: Sie verweisen auf die vielen Kilos, die extrahiert bzw. geraucht werden müssten, um eine berauschende Wirkung zu erzielen. Also entweder unwirtschaftlich oder physiologisch unmöglich. 

Cannabisanbau

Der CBD-haltige Hanf ist schon viel länger als sogenannter Nutzhanf bekannt. CBD Hanf hat das Potenzial, zu einer wichtigen Nutzpflanze zu werden, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen noch klarer abgesteckt sind.

Momentan gilt das zumindest für den Anbau in Deutschland: Für Privatpersonen wird es hierzulande auf absehbare Zeit keine Möglichkeit geben, legal Hanf anzubauen. Es ist klar festgeschrieben, dass Landwirte eine spezielle Anbaugenehmigung brauchen, um Nutzhanf anzubauen. Medizinisches Cannabis darf von Unternehmen angebaut werden, die eine Anbaulizenz der Cannabisagentur erhalten haben.

Für diese Zielgruppe sind Pflanzenlampen von CRESCIENCE ideal. Der Indooranbau hat viele Vorteile, die sich in einer konsistenten Produktqualität niederschlagen. Spezielle Lichtspektren fördern die Bildung sekundärer Pflanzenstoffe und tragen somit zu besseren Wirkstoffgehalten bzw. Aromen bei.

Firmen oder Landwirte, die über eine gültige Anbaulizenz der Cannabisagentur bzw. die Erlaubnis zum Anbau von Nutzhanf verfügen, können uns für ihr individuelles Projekt konsultieren.

 


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