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LED Treiber für FLUXengines

Wir empfehlen LED Treiber für FLUXengines zu nutzen, die einen konstanten Strom liefern. Da meist mehrere Module betrieben werden sollen, stehen viele vor der Problematik einen passenden Treiber zu finden. Hier gehen wir etwas tiefer auf das Thema LED-Treiber ein. Für konkrete Empfehlungen stehen wir gern zur Seite. Außerdem gibt es den FLUXengine LED Kalkulator, der mit nur drei Eingaben LED-Setups und Konstantstromquellen vorschlägt.

Einfach zum idealen LED-Setup

Anzahl der Module und Treiber berechnen

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Wozu LED Treiber?

Warum braucht man einen LED-Treiber? LEDs mit Strom zu versorgen ist eigentlich sehr einfach. Grundsätzlich kann jedes Netzteil dafür herhalten, wenn es eine geeignete Spannung liefert. Am besten funktioniert es aber mit einer hochwertigen Konstantstromquelle, die für einen flackerfreien und sicheren Betrieb sorgt, auch wenn es kleine Schwankungen in der Netzspannung gibt. Wir haben einige MEAN WELL Netzteile herausgesucht, die sich besonders gut für den Betrieb von FLUXengines eignen.

Schritt für Schritt zum passenden Treiber

Wenn Du das liest, hast Du idealerweise schon ein paar Vorstellungen, wie dein Setup aussehen soll. Denn der Treiber legt bereits grundsätzlich fest, wie viele FLUXengines Du mit welchem Strom betreiben kannst. Auch solltest Du Dir überlegen, wie Du die Engines verdrahtest. Dazu haben wir einige Beispiele gesammelt. Reihenschaltung ist immer am besten, bei vielen Engines wird man aber auch auf Parallelschaltung zurückgreifen, um die Spannung nicht zu hoch werden zu lassen.

Bitte stets die Sicherheitshinweise der Netzteilhersteller beachten.

Verdrahtung von FLUXengines mit verschiedenen Treiber-Typen

Alles in Reihe

Serienschaltung ist die einfachste Möglichkeit FLUXengines zu verdrahten. An jeder FLUXengine fallen etwa 20 V Spannung ab. Bei einer Serienschaltung muss der Treiber also in der Lage sein n (Zahl der LED-Module) x 20 V zu liefern. Für Reihenschaltung sind die Treiber der MEAN WELL Reihe HLG-H-C am besten geeignet, da diese Konstantstrom in einem breiten Spannungsbereich (Constant Current Region) zur Verfügung stellen.

LED Treiber mit FLUXengine in Serienschaltung

Für Treiber mit hohen Strömen

Parallelschaltung ist in manchen Fällen praktischer, kann aber auch zu Problemen führen. Wir empfehlen daher grundsätzlich Serienschaltung. Gut an der Parallelschaltung ist jedoch, dass niedrigere Spannungen anliegen. Am besten sind dafür die MEAN WELL Treiber der HLG-H Reihe geeignet. Ihr Spannungsbereich sollte idealerweise über 20 V abdecken.

LED Treiber mit FLUXengine in Parallelschaltung

Gemischt

Für eine Mischung aus Parallel- und Serienschaltung können verschiedene Gründe sprechen. Etwa, dass man noch mehr FLUXengines an einem Treiber betreiben möchte, jedoch nicht genug Spannung zur Verfügung steht. Dann kann man einen zweiten „Zweig“ eröffnen und den Strom aufteilen. Hier sind wieder die Treiber der HLG-H-C Serie gut geeignet. Aber auch Varianten mit HLG-H Treibern, die mehr als 40 V liefern sind denkbar.

MEAN WELL LED-Treiber

Wir empfehlen MEAN WELL LED-Treiber für unsere FLUXengines. Der Taiwanesische Hersteller steht seit 1982 für ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis und zuverlässige Produkte im Bereich Stromversorgung. Bei Konstantstromquellen für LEDs sind die Serien HLG-H und ELG besonders empfehlenswert. Wer besonders hohe Leistung plant, sollte auf die Baureihe HLG-H zurückgreifen, da diese High-End Geräte die beste Effizienz bieten. Die ELG-Reihe ist günstiger, braucht sich beim sparsamen Betrieb allerdings nicht zu verstecken, meist sind die ELG-Treiber nur ein paar Prozentpunkte weniger effizient als die HLG-H-Produkte.

Achtung beim Dimmen von MEAN WELL Treibern

Die individuellen Geräte unterliegen unterschiedlichen Toleranzen. Mit der Dimm-Funktion können Ströme eingestellt werden, die deutlich über den maximal zulässigen Werten für die Netzteile liegen.

Um Betriebssicherheit zu gewährleisten, muss nach dem Dimmen unbedingt überprüft werden, ob die zulässigen Werte für Strom und Spannung bzw. die Leistung (siehe Datenblatt) eingehalten werden. Idealerweise wird der Strom gemessen. Alternativ besteht auch die Messmöglichkeit mittels Verbrauchsmesser.

Netzteil mit Verbrauchsmesser einstellen

Anstelle von professionellen Messwerkzeugen kann der Maximalstrom auch mit einem „Verbrauchsmessgerät“ eingestellt werden.

  1. Dieses wird zur Messung des Stromverbrauchs zwischen Steckdose und Verbraucher geschalten.
  2. Vor dem ersten Einschalten wird am Treiber der Potentiometer (Einstellschraube) I(out) auf den niedrigsten Wert gestellt (nach links drehen).
  3. Nach dem Einschalten kann I(out) langsam erhöht werden (nach rechts drehen), bis das „Verbrauchsmessgerät“ die gewünschte Leistung anzeigt.
  4. Pro FLUXengine dürfen 60 W nicht überschritten werden. Außerdem muss die zulässige Leistung des Netzteils eingehalten werden.

Varianten A / B / AB

Die MEAN WELL Netzteile sind in verschiedenen Varianten erhältlich, welche sich hinsichtlich Ihrer Dimmbarkeit unterscheiden. Bei den HLG- und ELG-Serien ist die Variante als Suffix -A, -B oder -AB in der Herstellerbezeichnung angegebei, z. B. HLG-240H-C2100A.

A – dimmbar über internen Potentiometer

Produkte mit dem A-Suffix, können direkt am Gerät gedimmt werden. Dafür ist ein Potentiometer verbaut, der sich hinter einer Spritzkappe verbirgt. Zum Einstellen des Stroms bzw. der Spannung wird ein Schraubendreher benötigt. Außerdem ist der Regelbereich bei den A-Modellen meist auf 50-100% begrenzt.

B – extern dimmbar über 3-1-Funktion

Die MEAN WELL Netzteile mit B-Suffix verfügen über ein zweites Paar Drähte am Ausgang, die mit DIM+ und DIM- bezeichnet sind. Um eine Dimmfunktion zu erhalten, stehen drei Möglichkeiten zu Verfügung.

  • Widerstand: Die einfachste – insbesondere für DIY-Projekte besonders geeignet – ist einen Widerstand zwischen die DIM+ und DIM- zu schalten. Dafür kann man einen sogenannten Poti (Potentiometer) nutzen – ein Drehregler, der den Widerstand variabel verändern kann. Für ein Netzteil benötigt man einen Poti mit 100KOhm. Man kann auch mit einem Poti mehrere Netzteile dimmen, das setzt aber einen anderen Poti voraus, z. B. 50kOhm für zwei Netzteile usw.
  • Spannung: Viele im Haus verbaute Dimmschalter setzen auf ein 1-10 V Signal, um Lampen zu dimmen. Auch dieses wird von den MEAN WELL Netzteilen unterstützt.
  • PWM: Pulsweitenmodulation (PWM) ist ein digitales Signal, das auch der MEAN WELL Treiber interpretieren kann. Besonders für Bastelprojekte mit Raspi, Arduino und Co. besonders praktisch.

Vorteil bei der B-Variante ist nicht nur, dass der Dimmer beliebig platziert werden kann und die Betätigung wesentlich komfortabler ausfällt. Sondern auch der Regelbereich fällt deutlich größer aus. Man kann den LED Treiber mit externen Dimmern von 10-100 % regeln.

AB-Variante: Das Beste aus beiden Welten

Die Bezeichnung lässt einen schon fast darauf schließen: Treiber mit AB-Suffix verfügen sowohl über den internen Poti, als auch über die Drähte zum externen Steuern des Dimmsignals. Das wäre eigentlich die idealste Lösung und wir freuen uns darauf, in Zukunft diese Produkte anbieten zu können. Aktuell ist diese Variante jedoch nicht für alle Modelle lieferbar.

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