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FAQ – Häufige Fragen

Ein paar Fragen tauchen einfach immer wieder auf. LEDs setzen sich nach und nach durch, aber viele Details bleiben ungeklärt. Hier haben wir die Antworten! Wer noch mehr wissen will, kann sich gerne direkt bei uns melden. Wer weiß, vielleicht taucht Deine Frage dann auch bald in den FAQ auf.

Wieso finde ich bei der Pflanzenbeleuchtung keine Lumen-Angaben?

Lumen sind eine Messeinheit, welche Licht nach der Empfindlichkeit des menschlichen Auges beurteilt. Lumen und die daraus abgeleitete Einheit Lux (Lumen pro Fläche) sind nicht sinnvoll, um Pflanzenbeleuchtung zu vergleichen. Wir geben daher Messwerte für die photosynthetisch aktive Strahlung (PAR) an. Die maßgeblichen Einheiten sind hier PPF und PPFD (Flächenwert).

Messeinheiten für Pflanzenlampen

Wie groß soll der Abstand zwischen Pflanzen und LEDs sein?

Wir empfehlen grundsätzlich, einen Abstand von 30-40 cm einzuhalten, um Lichtbrand vorzubeugen.

Bei Mid Power LEDs, die mit geringen Strömen betrieben werden (zum Beispiel FLUXengines bis 1000 mA) kann dieser Abstand bei Bedarf unterschritten werden.

Allerdings hängt es von der genauen Gestaltung Deines Setups ab, bei welcher Entfernung Du die ideale Ausleuchtung erreichst. Je weniger FLUXengines oder andere LEDs, desto größer muss der Abstand sein, damit das Licht auch die hintersten Ecken der Anbaufläche erreicht. Unsere Referenzdesigns erreichen ab ca. 40 cm eine ideale Ausleuchtung.

Wie viele LEDs benötige ich, um meine NDL zu ersetzen?

Es gibt zwei Ansätze, das zu bestimmen.

  1. Vergleich der Leistungsaufnahme als grober Richtwert:
    Moderne LEDs sind wesentlich effizienter als Natriumdampflampen. Im Fall der FLUXengine sogar über 40 % effizienter. Da wir mit den LEDs auch weitere Vorteile haben, etwa die bessere Verteilung des Lichts über der Anbaufläche können die Ersparnisse sogar in Richtung 50 % gehen.

    Für unsere FLUXengines heißt das:

    250 W NDL   →   2 x FLUXengine @ 3000 mA
    400 W NDL   →   4 x FLUXengine @ 2500 mA
    600 W NDL   →   6 x FLUXengine @ 2500 mA
    1000 W NDL  → 10 x FLUXengine @ 2500 mADabei gilt aber – je mehr LEDs, desto besser! Bei mehr FLUXengines kannst Du einen geringeren Treiberstrom wählen, damit laufen die LEDs effizienter. Das bringt auf Dauer eine deutliche Ersparnis.

  2. PAR-Output und PPFD-Map
    Akkurater wäre es allerdings den PAR-Output der Leuchtmittel zu vergleichen. Dazu kommt, dass die Verteilung der photosynthetisch aktiven Strahlung eine wichtige Rolle spielt. Wir haben die FLUXengine mit verschiedenen Referenzdesigns in der Praxis getestet!
    PPFD Messungen

Wie soll ich mehrere FLUXengines verdrahten?

Wir empfehlen grundsätzlich Reihenschaltung. Hier gibt es Beispiele, wie man die FLUXengine verdrahten kann.

Verdrahtungsbeispiele

Bei Parallelschaltung kann es zu unerwünschten Effekten aufgrund minimaler Unterschiede zwischen den FLUXengines kommen – zum Beispiel verzögertes Einschalten usw.

Welches Wärmemanagement ist für mein Setup zu empfehlen?

Zunächst sollte für eine gute Luftzirkulation im Pflanzenraum gesorgt sein, sodass die Abwärme der LEDs gut abgeführt werden kann.

Grundsätzlich gilt: je besser die Kühlung, desto effizienter arbeiten die Leuchtdioden und desto länger ist ihre Lebensdauer.

In der Theorie sollte also der Kühlkörper so groß wie möglich gewählt werden und dazu ein Ventilator mit hohem Luftdurchsatz ständig Wärme vom Kühlkörper abführen. In der Praxis muss jedoch abgewogen werden, welcher Aufwand und welche Kosten in dafür in Kauf genommen werden. Häufig spielen zudem Platzverhältnisse und Geräuschvermeidung eine Rolle.

Unsere Plug-and-Play Lösungen sind mit einer passiven Kühlung ausgestattet, die einen spezifilationskonformen Betrieb innerhalb normaler Umgebungstemperaturen (bis 30° C) gewährleistet. Dazu sorgt intelligente Sensorik dafür, dass die Leuchte geschützt wird, falls die zulässigen Temperaturen überschritten werden. Im Extremfall wird dafür die Lichtleistung gedrosselt.

Für unsere DIY Produkte gilt: wir empfehlen, immer einen Kühlkörper zu verwenden. Die FLUXengine ohne Kühlkörper wurde in unseren Tests bei Raumtemperatur mit mit 1 A (entspricht 20 W Leistungsaufnahme) bestromt und erreichte dabei eine noch akzeptable Temperatur von 50° C am heißesten Punkt.

Mehr zum Wärmemanagement

Welches Spektrum (bzw. Farbtemperatur) ist das Beste?

Hier ist es nicht mit einer einfachen Empfehlung getan. Das Lichtspektrum oder auch die Farbtemperatur beeinflussen neben der Photosynthese auch die Wuchsform und weitere Eigenschaften (Photomorphogenese) der Pflanzen.

Kaltes Licht (höhere Blauanteil, ab 4000 K und darüber) ist gut für die vegetative Phase, um bei Indoor-Pflanzenbau eine kompakte Wuchsform zu erhalten. Zu wärmes Licht signalisiert den Pflanzen, dass sie im Schatten stehen und löst ein rasantes Höhenwachstum aus (Vergleilen).

Warmes Licht (erhöhter Rotanteil, ab 3000 K und darunter) ist besser für die Fruchtbildung und Blütephase einer Pflanze. Hier wird innerhalb kürzester Zeit besonders viel Licht gebraucht – rotes Licht enthält mehr Photonen

Neutrales Licht (ausgewogener Rot- und Blauanteil – 3500 K) ist der Allrounder für Wachtsums und Blütephase. Hier kann man gar nichts falsch machen. Anspruchsvolle Gärtner ergänzen das neutralweiße Licht je nach Pflanzenzyklus mit einfarbigen Lichtquellen, um besondere Effekte zu erzielen.

Wie kann ich sparen?

Unsere Preise sind sehr knapp kalkuliert. Es gibt dennoch Möglichkeiten, ein paar Euros zu sparen. Hilf uns – wir helfen Dir 🙂

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