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DIY LED beim Indoor Grow

Das Thema DIY LED ist bei Pflanzenbeleuchtung im privaten Einsatz in aller Munde. Bei Beleuchtung für Pflanzen im Indoor-Anbau gibt es drei zentrale Anforderungen, die sich bisher widersprochen haben:

  1. Geringe Anschaffungskosten, möglichst viele Photonen pro Euro
  2. Eine gleichmäßige Verteilung des Lichts auf der gesamten Anbaufläche. Das heißt möglichst homogene PPFD-Werte.
  3. Effizienz. Möglichst viele Photonen pro kWh.
Hochdruckentladungslampen – NDL / HID & Co.

Die Lichtquellen, die eine hohe Lichtausbeute bei geringen Investitionskosten versprachen, waren bis vor einigen Jahren Gasentladungslampen (NDL, MDL, etc.). Selbst wenn wir das Hitzeproblem dieses Lampentyps außer Acht lassen, stellt sich ein großes Problem bei der gleichmäßigen Verteilung des Lichts. Reflektoren und Spreader können sogenannte Hotspots nur ineffizient vermeiden, während die Ausleuchtung an den Rändern stark abnimmt.

Selbstbau – DIY LED
COBs

Aber das sind ja nunmehr auch schon recht altmodische Leuchtmittel, immerhin leben wir im Zeitalter der LEDs! Deren einziges Manko ist wohl, dass sie recht teuer sind…

Mit den Leuchtdioden lässt sich aber eine günstige Lösung realisieren, wenn man ein wenig handwerkliches Geschick hat. Am beliebtesten für solche DIY LED Lösungen waren lange COBs – Chips on Board – die gegenüber den ebenfalls effizienten High Power LEDs den Vorteil einer einfacheren Verkabelung aufweisen. Hier werden Photonen aber wieder zentral erzeugt und müssen durch geignete Optiken verteilt werden, was grundsätzlich zulasten der Effizienz geht. Die gebündelte Leistung der COBs auf kleinster Fläche erfordert zudem aufwendige Kühllösungen.

LED Streifen sind besser

Die Bastlerszene hat sich inzwischen weiterentwickelt. Denn in den letzten Jahren kamen zunehmend günstige Mid Power LEDs auf den Markt, die effizienter sind und vor allem eine bessere Lichtverteilung ermöglichen. Dafür werden möglichst viele dedizierte LEDs über eine große Fläche verteilt, um eine sehr gleichmäßige Ausleuchtung zu erzielen.

Im Hobby-Bereich wird für Mid-Power Lösungen meist auf LED Engines gesetzt, die für Retrofit-Lösungen von den großen Herstellern angeboten werden. Diese Streifen – auch Strips oder Stripes genannt – sind für den Ersatz von Neonröhren gedacht. Mehrere davon können zu einem Panel kombiniert werden, dafür sind meist nur Steckverbindungen nötig. Auch wenn Mid Power Chips meist nicht viel Abwärme erzeugen, ist eine einfacher Kühlkörper für effizienten und zuverlässigen Betrieb zu empfehlen. Findige Bastler bauen aus einfachen U-Profilen ein Gitter auf das die Streifen montiert werden.

Ein LED Panel mit Samsung LED Strips Q-Series

Nachteile der LED-Streifen

Das ist eine effiziente und vor allem günstige Möglichkeit, eine leistungsfähige Pflanzenbeleuchtung zu bauen. Die Stripes haben allerdings auch Nachteile.

Grundsätzliche sind die LED-Stripes nicht als Pflanzenbeleuchtung konzipiert – um die nötige Intensität zu erreichen müssen meist sehr viele Streifen komnbiniert werden – da ist Kabelsalat vorprogrammiert.

Außerdem sind die Streifen oft nicht ideal für die Wärmeabfuhr, da die günstigeren Varianten meist aus Kunstharz bestehen. Hochwertigere Stripes setzen auf Aluminiumkern-Leiterplatten, mit denen die Wärme gut verteilt und abtransportiert werden kann.

Was für DIY LED Projekte aber tatsächlich zum Problem werden kann, sind die Montagemöglichkten. Da bleibt dem Bastler meißt nur doppelseitiges Klebeband, das die Wärmeleitung weiter verschlechtert und im schlimmsten Fall sogar unter der thermischen Belastung die Haftung verliert.

Lösung Mid-Power Boards

Crescience hat die FLUXengine als Mid-Power Board entwickelt, um diese Probleme zu lösen. Für jemanden der ein Beleuchtungssystem für Indoorgärten selbst bauen möchte, sind diese LED-Engines ideal. Sie ist auf Standard-Nutprofilen verschraubbar, was in den meisten Fällen sogar die Anschaffung eines eigenen Kühlkörpers erspart. Mit einer massiven, drei Millimeter dicken Aluminiumplatine ist die FLUXengine für beste Wärmeabfuhr optimiert. Die Abmessungen orientieren sich an den gängigen Maßen für Möbel, sodass einer Einbaulösung nichts im Weg steht.

CRESCIENCE stellt zudem Referenzdesigns und umfassende Dokumentation zum Selbstbau zur Verfügung. Wir möchten dennoch darauf hinweisen, dass der Eigenbau von Pflanzenbeleuchtung nur für qualifizierte Fachleute empfohlen ist.

 


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